Making of: Sample Library „Bionics“
Hier ein kurzes Interview von Ralph Baumgartl über die Entstehung der Sample-Library „Bionics“


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Hier ein kurzes Interview von Ralph Baumgartl über die Entstehung der Sample-Library „Bionics“



Am Dienstag war der Roland VP-770 Vocoder für neue Soundeffekte den ganzen Tag im Studioeinsatz.
Klanglich ist er mit dem Vorgängermodell Roland VP-550 weitgehend identisch.
Von der Bedienung her wurde der 770 etwas aufgemotzt, hat ein paar zusätzliche Presets und ein Display bekommen, das man aber eigentlich nicht benötigt.
Einzig den Slot für einen USB-Stick, wo man seine Sounds einladen kann, finde ich ganz praktisch.


Da ich immer wieder Gastmusiker hier im Studio habe und man zum effektiven Arbeiten einfach keinen ausreichenden Platz findet, muss noch einiges an Equipment raus.
4-sale:

Das Solina String Ensemble steht zum Verkauf.
Der Sound ist unfassbar sahnig und warm, wir haben es auf dem Song „Desert Heat“ (THAU) sehr intensiv genutzt.
Die wunderbaren Strings bildeten das Fundament für den ganzen Song.
Es hat über die Jahre ein paar Macken im Holz abbekommen, also eine echte Patina, ist aber technisch absolut Top in Schuss.
Die Tastenkontakte wurden gereinigt, die Filze unter den Tasten sind erneuert und ein fauler Kondensator vom Netzteil ist gewechselt.
Das Solina wurde gerade erst vom Techniker insgesamt noch einmal durchgeschaut, ist also Top gewartet.
Preis: VB

Dieser Roland VP-550 Vocoder steht ebenso zum Verkauf.
Er war u. a. prägend für den Sound in diesem Song.
Seit ich das neuere Modell mittlerweile im Studio nutze, wird der VP-550 hier nicht mehr benötigt.
Der wurde damals von mir neu angeschafft und auf mehreren Alben eingesetzt.
Alles funktioniert wie neu, er ist technisch absolut perfekt.
Optisch ist er ebenso in einem gutem Zustand, er hat nur ein paar minimalste Gebrauchsspuren.
Preis: VB


In den letzten beiden Wochen war im Studio überwiegend das Erstellen neuer frischer Klänge angesagt.
Diese Sounds und Sequenzen werden zum Teil auch für meine neuen Projekte benötigt, die in 2017 anstehen.
Verwendet wurden hierfür die Modularsysteme, EMS VCS3, Minimoog, Persephone, Noise-und Droneboxen, Minibrute und Minimoog Voyager.
Also durchweg analoge Klangerzeuger, weil sich der Grundklang doch etwas erdiger und wärmer abbildet.
Teilweise wurden zusätzlich diverse Effekte verwendet, u. a. waren das CG-1 Ringmodulator, Geiger Counter (WMD) und Sonic Alienator (Frostwave).
Alle Aufnahmen waren sehr ergiebig und konnten jetzt erst einmal soweit abgeschlossen werden.

Etwas geblockt hatten mich ein paar Defekte an den modularen Maschinen.
Leider ist mir letzte Woche am Eurorack-System ein VCO von Doepfer ausgestiegen, einfach so gestorben.
Nun denn, ist ja sogar noch Garantie drauf, also schnell ausgebaut und eingeschickt.
Durch den turboschnellen Service von Doepfer, konnte ich den Oszillator gestern schon wieder einbauen -ein ganz dickes Lob an Doepfer!
Dann musste doch tatsächlich auch der Umschalter für Internal/External Clock am Dotcom Q-119 Sequenzer das Zeitliche segnen.
Nach 13 Jahren darf er das zwar, es war allerdings ein ziemlich ungünstiger Zeitpunkt.
Ich hätte ihn doch so dringend für unsere Recording-Session mit THAU benötigt, die nun ausgefallen ist.

Gestern musste, wie schon so oft, das Studio wieder etwas umgeräumt werden, um mit den weiteren Aufnahmen mit dem Haken Continuum Fingerboard beginnen zu können.
Tja, mittlerweile bin ich das ja schon gewohnt, es geht auch recht flott.
Weitere Recordingsessions wurden mit dem Manikin Memotron und dem Roland VP-770 Vocoder durchgeführt.

Wenn diese Arbeiten alle abgeschlossen sind, folgt der nächste Arbeitsschritt -das Schneiden und Nacharbeiten der Audiofiles im Rechner, was nun mit dem neuen superschnellen Studio-PC wieder richtig Spaß macht.

Lucky Bernie! Ist ja schön, wenn man im Paradies arbeiten darf …


Ach, habe ich schon erwähnt, das der neue Strymon Big Sky eine echte Bereicherung für das Continuum ist?
Das man aus einer „Tretmine“ so viel an Sound herausholen kann, hätte ich vorher nicht gedacht.


So, das waren mal wieder eure Studio-News aus dem schönen Rodgau.

Am vergangenen Sonntag hatte ich den Sounddesigner Kevin Schroeder aus Leipzig im SynxsS-Studio zu Besuch (von ihm stammt übrigens auch dieses supercoole Studiobild oben -WOW!).
Danke dafür, das ist wirklich der Hammer.
Kevin hatte seinen Korg Mono-Poly dabei, den wir dann gleich mal etwas anspielen mussten.
Mit 4 VCOS ist der Sound schon ein echtes Brett, ist ein sehr schöner Synth.


Letzte Woche ist auch mein neuer Tam-Tam Gong eingetroffen, er klingt wirklich sehr gut.

Endlich hatte auch der sechswöchige Dauerregen mal nachgelassen und da habe ich gleich die Gelegenheit genutzt, um am Mittwoch ein paar Außenaufnahmen zu machen.
Ich benötige für meine kurzen Musikvideos ja ständig Sequenzen, die man einbauen kann.

Da habe ich gleich morgens schon den Segway ins Auto gepackt und bin dann in in der Nähe von Schaafheim über die geteerten Feldwege durch die fast endlos erscheinenden Kornfelder gefahren.
Mittags hatten wir dann über 33°Celsius im nicht vorhandenen Schatten, da musste ich dann einfach abbrechen.

Aufgenommen habe ich mit einer Legria (oben am Lenker), die seitlich über die Felder gefilmt hat und parallel mit der GoPro Hero geradeaus (unten ca. 8cm über dem Boden montiert).

Die Aufnahmen sind super geworden!

Was lag noch an?
Nun, der Ständer für den neuen Gong war mir zu niedrig, daher habe ich ein längeres Vierkantrohr besorgt und auf die perfekte Höhe eingepasst.
ich kann den Gong bequem noch durch die Türe ins Lager schieben und dort abstellen.
Damit sich das Rohr nicht mehr so stark durchbiegen kann, musste noch eine abnehmbare Abstützung hergestellt und anmontiert werden.
Das hat alles prima geklappt und ist jetzt stabil und ausreichend standfest.


Dann habe ich die ganzen Klangschalen aufgebaut, da ich diese verstärkt auf der nächsten Produktion einsetzen möchte.
Hierfür werde ich mir noch ein neues Sperrholzbrett mit durchgehender Schaumgummiauflage anfertigen, da ich dann keine Kissen mehr unterlegen muss.
Eine neue passende Isomatte, die ich nicht brauche, habe ich dafür sogar noch herumliegen.
Jetzt steht nur noch die Überlegung an, wie ich die Microfonierung von Gong und Klangschalen durchführe und ob/welche Effekte ich dafür einsetzen werde, speziell live.
Aber das wird sich bald zeigen, ist ja eigentlich alles soweit vorhanden.



Das Projekt: TURMSCHATTEN ist jetzt online!
10 Komponisten, 10 Songs, 10 Interviews

Der Roman „TURMSCHATTEN“ basiert auf dem Drehbuch „WER WIND SÄT…“ von Peter Grandl aus dem Jahr 2012.
HIER gehts zum Roman!
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