Gestern zu Besuch im Studio:
Studiomeister Eberhard Panne, hier zusammen mit Videoblogger Ralph Baumgartl.
Eberhard ist Toningenieur und hat früher das legendäre Studio „Panne-Paulsen“ in Frankfurt/Main betrieben.
Hier entstanden einige Meilensteine der elektronischen Musik, u. a. von Manuel Göttsching, Harald Grosskopf und Klaus Schulze (Timewind, Moondawn, Body Love, Mirage).

Gestern stand wieder den ganzen Tag das Projekt „Meeresgrund“ im Vordergrund und es wurden viele exotische Klänge erstellt und aufgenommen.
Zum Tagesbeginn startete ich mit einigen Vorbereitungen, so habe ich z. B. auf die Tashia Koto zuerst zwei neue Saiten aufziehen müssen.
Für dieses Projekt habe ich die Saiten in D-G-A-Bb-D gestimmt, also in Anlehnung an die Standardstimmung Hirajshi.

Als besondere Effekte kamen ein T-Rex Mudhoney Distortion-Pedal und der MXR Phase 90 zum Einsatz -mmmh.

Weiterhin sind mit dem „Blue Abyss“ von Resonance Circuits (GB) noch einige düstere Drones aufgenommen worden.
Dieser 12-Bit Synthesizer ist auch klanglich ein absolutes Einzelstück, er basiert auf russischer Synthesizer-Technologie.
Als Spezialeffekt wurde das „Nemesis“ Analog Reverb / Delay nachgeschaltet, ebenso ein Einzelstück von von RC.


Aktuell stecke ich mitten in der Produktion zum neuen Album „Meeresgrund“, sowie parallel an der Ausarbeitung des Liveprogramms.
Die Premiere der neuen Stücke wird am 05. Juni auf der Open Air Bühne im Rodaupark zum „World Environment Day“ sein, an dem sich auch die Stadt Rodgau beteiligt.
Ebenso wird am Umwelttag die Release für die neue CD stattfinden, soweit das alles zeitlich klappt.

Zur Produktion kommen diesmal sehr viele exotische Instrumente zum Einsatz: Persephone, Omnichord, Tashia Koto, Koto Synthesizer, Mantraboxen und diverse asiatische Percussion-Instrumente.




Die ersten Module treffen so langsam hier ein und das neue Eurorack beginnt sich zu füllen.
Im Cabinet mit den Roland-Modulen wurde gestern zusätzlich noch das stärkere PS-3 Netzteil von Doepfer verbaut und nun reicht die Versorgungsspannung auch aus und alles funktioniert prima.
Für das zweite Rack muss ebenso eine PS-3 eingebaut werden. Das kleinere reicht zwar für die beiden Moog Mother-32 gut aus, aber es kommen ja noch weitere Module hinzu und dann wird es knapp.
So schaut das jetzt aus:



Nach dem wir letztes mal noch nicht fertig geworden sind, haben wir gestern den neuen Studiorechner weiter konfiguriert und das
zweite, vor ein paar Wochen ausgetauschte, Pult wieder neu verkabelt.
Das ich die beiden Mischpulte und alle Racks auf Rollen gestellt habe, hat sich in dieser Situationen wieder mal als enorm praktisch
erwiesen, denn so kann man das komplette Geraffel einfach mal einen Meter nach vorne ziehen und kommt dann prima von der Rückseite an
die vielen Verbindungen heran.
Heute werde ich alle Signalwege noch auf Funktion prüfen, neue Kabel für die Monitore verlegen und danach im Studio etwas aufräumen.

