Beim C-Cab gings auch wieder ein bischen weiter. Wegen der GSRA Street Rod Nationals in Hamburg, hab ich am letzten Wochenende ja nix machen können.
Heute hab ich neue Gewinde in die Halterungen der Frontfender geschnitten und die beiden Kotflügel wieder anmontiert. Außerdem wurden Spiegelhalterungen aus Edelstahl angefertigt und zwei neue Motorrad-Außenspiegel angebracht, damit man besser sehen kann, was hinter einem so los ist.
Bin dann auch gleich ne Runde gefahren, läuft echt super. Der neue Vergaser nebst neuem Luftfilter ist auch jetzt eingetroffen, nur die Ansaugspinne fehlt mir jetzt noch. Wenn die Brocken da sind, geht der Rod noch mal kurz in die Werkstatt, dann kommen auch hinten die breiten Mickey-Thompsons drauf.
So schaut er jetzt aus:







Nach dem nun der Rod fährt, bremst, lenkt und leuchtet und der TÜV bei der Vollabnahme endlich seinen Segen dazu gab, hab ich ihn gestern für den öffentlichen Straßenverkehr zulassen können. Mit dem Wunschkennzeichen „T-1923“ für das Model T und Baujahr 1923 wars leider Essig, das wurde am selben Tag am Vormittag leider vergeben. Es war zwar von mir eine Woche vorher reserviert worden, das geht aber immer nur bis maximal 5 Tage. Also hab ich kurzentschlossen T 1924 genommen, denn das paßt ja auch zu der Erstzulassung vom 31.12.1924. Sollte ich dann demnächst mal auf historisch, mit H-Kennzeichen oder auf LKW-Zulassung umtypen, gibts eh wieder neue Nummern. Auf Dauer werde ich die „normale“ Zulassung schon wegen der hohen Kfz.-Steuern (ohne Kat) nicht behalten.
Wie gehts weiter?
Am Wochenende werde ich den angebrochenen Kotflügelhalter wieder festschweißen und die beiden vorderen Kotflügel wieder anmontieren, da war letzte Woche die Farbe noch nicht so ganz trocken. Die hinteren hab ich bereits wieder angeschraubt. Außerdem mu ich noch mal nach dem Licht schauen, da ist ein Kupferwurm drin.
Neue, deutlich größere Spiegel sind auch schon bestellt, da man in den kleinen Mopedspiegeln beim Rückwärtsfahren nicht besonders gut sehen kann. Hier ist mir die Sicherheit wichtiger als Optik.
Vorne muß ich unbedingt noch neue Reifen aufziehen. Die Profiltiefe ist zwar noch mehr als ausreichend und hat auch für den TÜV ausgereicht, aber die Pneus haben aufgrund ihres hohen Alters bestimmt keinen allzu guten Grip mehr. Ausprobieren möchte ich das jedoch nicht erst müssen, daher werde ich die Dinger lieber vorher tauschen.
Am Motor wird Ansaugspinne, Vergaser und der rostige Luftfilter getauscht, die Benzinleitungen am Vergaser sind alt und etwas porös und werden auch gleich mit erneuert.
Dann gibts noch tausend Kleinigkeiten, ich werde weiter darüber berichten.



Hmmmm, so ein ganz normaler Sonntag war das heute sicherlich nicht. Irgendwie hatte ich es heute, vor lauter überschüssiger Energie, nicht lange im Bett ausgehalten. Ich wollte mal wieder was tun, etwas bewegen. Und wenn ich schon meinen trägen, winterbespeckten Alabasterkörper vom Ruhezustand entferne, dann kann man ja auch gleich etwas praktisches damit verbinden. Warum also nicht mal eben eine neue Farbe auf den Rod pinseln?
Nun denn, die Farbe stand schon seit zig Wochen in der Garage herum: Matt schwarz!
Streichen wollte ich den Wagen, nix Spraydose und so. Ich wollte ganz bewußt ein paar Pinselhaare und die Streichspuren auf dem Wagen haben, einfach weil ich von dieser Plastikoptik weg wollte. Außerdem wirkt gestrichener Mattlack nicht so matt, wie aus der Spraydose und billiger ist es auch noch. Der Rod sollte einfach nur ein bischen älter aussehen.


 


 

 





Heute hab ich meinen C-Cab mit dem Trailer wieder vom TÜV abgeholt. Der erste Versuch ist leider fehlgeschlagen, da die Bremse hinten links keinen ausreichenden Bremsdruck erreicht hatte. Wir hatten zwar letztes Jahr die Bremsen neu eingestellt und alles gut durchchecken lassen und der Wagen bremste auf dem Prüfstand perfekt aber irgendwo war wohl ein Fitting etwas undicht und die Bremse hatte über die Wintermonate etwas Luft gezogen. Also wurde der Rod kurzerhand nochmal in eine Kfz.-Werkstatt verfrachtet, fachgerecht repariert und geprüft.
Nach dem alles in Ordnung war, ist der Rod beim zweiten Versuch dann ohne Mängel durchgekommen. Jetzt muß er nur noch zugelassen werden, dann kann der Sommer kommen.

Es gibt wieder viel Neues aus Bernies kleiner Bike- und Rod-Garage:
Die Wildstar ist derzeit bei der 20tausender Inspektion bei Achim Weber, meinem Yamaha Händler: Yamaha in Weiterstadt
Die Jungs bieten einen tollen Winterservice, mit Sonderrabatten für die Inspektion, an. Diese Sonderpreise sind incl. kostenlosem Abholen und Bringen des Motorrads. Finde ich echt super!Â

Mein C-Cab hat ebenso die Garage verlassen und wird derzeit bei Hackys US-Car Service fahrbereit gemacht und für die Oldtimer-Abnahme vorbereitet. Wenn alles glatt geht, sind in ein paar Wochen alle geforderten Änderungen durchgeführt und ich hab die 07er-Kennzeichen drauf. Es ist ja noch einiges zu tun, der Motor muß heruntergebaut werden, Tacho fehlt noch, neue Reifen und Felgen, Kugelkopf an der Lenkung erneuern und jede Menge Kleinzeugs….



Da sich bisher niemand bereit erklärt hat, das Tinker-Toy zu kaufen und für die Nachwelt zu erhalten, wird dieser schöne gelbe Rod bald nicht mehr exitieren. Hey Leute, vier Wochen sind genug -ihr hattet eure Chance!
Mir ist dabei schon bewußt, das es sich dabei um ein historisches Zeitdokument handelt, das ändert aber nix an meiner Entscheidung.
Die Würfel sind gefallen und mein Entschluß steht nun fest: Tinker Toy wird sterben.
Siehe dazu auch diesen Bericht HIER
