Nachts im Studio
Ich habe keine Ahnung welch zwielichtige Gestalten sich nachts in meinem Studio herumtreiben

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Ich habe keine Ahnung welch zwielichtige Gestalten sich nachts in meinem Studio herumtreiben


Hallo Freunde und Fans!
Die vergangenen Monate sind wieder einmal wie im Flug vergangen – und ehe man sich versieht,
ist bereits ein halbes Jahr vorbei.
Ich habe in der Zeit sehr viel bewegt und konnte das Projekt „JUICE“ komplett abschließen.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings.
In der Vergangenheit haben sich verschiedene Kollegen wiederholt sehr deutlich an meinen kreativen Ideen orientiert
und teilweise wurden sogar meine Albumtitel nahezu unverändert übernommen.
Aus diesem Grund werde ich über zukünftige Projekte erst nach deren Veröffentlichung ausführlicher berichten.
Sobald die Werke erschienen, bei der GEMA registriert und in der Deutschen Nationalbibliothek archiviert sind,
werde ich wie gewohnt Einblicke in ihre Entstehung geben.
Ich hoffe auf Verständnis.
Man fragt sich dabei schon, warum manche Kollegen nicht genügend eigene Ideen entwickeln können.
So, jetzt mal wieder einen Blick in das Studiotagbuch.
Auf meinem aktuellen Album „JUICE – Reise zum Jupiter“ kam unter anderem der Eowave Persephone MK II zum Einsatz.
Dieser Ribbon-Synthesizer gehört zu den wenigen Instrumenten in meinem Studio, die ich zwar nicht ständig verwende,
von denen ich mich aber dennoch nur schwer trennen könnte.
Immer wieder überlege ich, ihn zu verkaufen – doch jedes Mal komme ich zu dem Schluss, dass er mir fehlen würde.
Eine wirklich überzeugende Alternative habe ich bislang jedenfalls noch nicht gefunden.

Dauerschleife: Ärger bei Reparaturen.
Nach einer längeren Odyssee rund um die Reparatur meines Sony TC-D5 läuft das Gerät nun endlich wieder einwandfrei.
Zunächst hatte ich es über einen HiFi-Händler in Offenbach instand setzen lassen wollen.
Nach mehreren Monaten Wartezeit musste ich es jedoch letztlich unrepariert wieder abholen.
Über das Tonbandforum erhielt ich schließlich den Hinweis auf einen echten Spezialisten,
der sich ausschließlich mit diesen Sony-Kassettenrecordern beschäftigt.
Er verfügt nicht nur über die notwendige Erfahrung, sondern auch über ein umfangreiches Ersatzteillager.
Das Ergebnis war eine erstklassige Reparatur zu einem ausgesprochen fairen Preis.

Lieblingsmaschine.
Ein weiterer wichtiger Klangbaustein auf „JUICE – Reise zum Jupiter“ war der Moog Modular Model 15.
Dieser seltene Vintage-Synthesizer ist auf nahezu jedem Stück zu hören und überzeugt mich immer wieder mit seinem
außergewöhnlich druckvollen und lebendigen Klang.
Er macht besonders zusammen mit dem Wellspring Federhall eine sehr gute Figur.

Vielen Dank für die unzähligen Geburtstagsgrüße, habe mich wirklich sehr darüber gefreut.
Ihr seid so toll zu mir, fühlt euch alle mal ganz ganz lieb gedrückt!
Und hier, in der Schifferstraße in Frankfurt Sachsenhausen, zwischen Äbbelwoi, Handkäs und Rippscher, erblickte ich am 11. Juni 1954 das Licht der Welt!
Habt eine gute Zeit!


Zwei Events mit unterschiedlichem Equipment an einem Wochenende.
Das 20 Jahre Happy Knobbing Meeting und die 20 Jahre EK-Lounge #115 an Pfingsten.
Also alle Koffer wieder auspacken, die vielen Kabel sortieren, Aufräumen, Staubsaugen.
Ja, Arbeit zieht Arbeit nach sich.



With “JUICE – Reise zum Jupiter“ (Journey to Jupiter), Bernd-Michael Land has created an album that does not merely deal with outer space.
It takes the listener on a journey that slowly unfolds, layer by layer, sound by sound.
The reference to the ESA mission JUICE is more than just a title.
The spacecraft is dedicated to exploring Jupiter’s icy moons, and precisely this sense of distance, coldness, movement and unknown depth runs through the entire album.
What fascinates me most about this music is the way Bernd-Michael Land builds his pieces. They do not arise from grand gestures, but from movement, layering and patience.
Sounds are placed, altered, withdrawn and opened up again.
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