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          HAUPTMENÜ - ALIENS - PROJECT..

23 Jan. 2016 00:32

SynxsS Studio News #242 -THAU Studiosession

Heute fand die erste Studiosession mit THAU im neuen Jahr statt!

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13 Jan. 2016 12:38

SynxsS Studio News #241 -Neues Jahr, neue Projekte.

So, die Weihnachtspause ist vorbei und nach vierwöchigem Nichtstun bin ich jetzt auch wieder voller Elan.
Obwohl, „Nichtstun“ ist ein etwas unglücklich gewählter Ausdruck, schließlich habe ich ja gegessen!
Natürlich auch von allem zu viel, zu süß und zu fett und Fahrradfahren bei dem Sauwetter …
Irgendwie bekomme ich das Winterkilo schon wieder runter, den eigentlich wollte ich ja eher abnehmen.

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Nun denn, mein defektes Yamaha Digitalpult wurde demontiert, Erweiterungskarten entfernt und die Meterbridge abgeschraubt.
Es wird jetzt als defekt verkauft, Motorfader und Display sind noch super, leider hat das Netzteil eine Macke.
Also, Interessenten, für € 250 könnt ihr es gerne hier abholen und mitnehmen, verschicken werde ich es nicht.

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Endlich, nach neun Monaten, wurde der neue Studiorechner angeschlossen und eingerichtet.
Das wurde ja auch mal Zeit, aber wenn man ständig am arbeiten ist, kann man das Herz des Studios nicht so einfach mal schnell herausreißen.
Hatte zum Glück kompetente Hilfe von einem guten Freund, alleine bin ich da immer etwas unbeholfen.

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Provisorisch wurde am Samstag alles umgesteckt, so das ich vorübergehend mit nur einem Pult weitarbeiten kann.

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Ein gebrauchtes Ersatzpult war am Sonntag schnell besorgt, es wurde hier ganz in der Nähe zum Verkauf angeboten -Tschakka!

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Dann wieder benötigten Karten einbauen (Kaskade, Adat, AES/EBU) und die Meterbridge wieder anschrauben.
Das ist beim 02R wirklich gut gelöst, das geht alles recht schnell.

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In meiner Modularecke habe ich einen zusätzlichen kleinen Tisch platziert, um noch weitere Geräte aufbauen zu können.
Das alte Bandecho (WEM Copycat IC300) stammt von 1975 und hat einen ganz besonderen Charme.
Ebenso kam der CG-1 Ringmodulator von Christian Guenther mal wieder zum Einsatz -ein ganz tolles Gerät.

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Am Dienstag konnte ich dann endlich wieder aktiv mit der Musikproduktion loslegen.
Derzeit bin ich in den Vorbereitungen und dabei, mehrere neue Sequenzen und Sounds zu erstellen.
Dabei läuft einiges parallel, denn teilweise sind die neuen Sounds für das neue Album von THAU „Humano:Id, aber auch für das Projekt „Meeresgrund“,
das gerade auf eine Konzertlänge (= ca.80 Minuten) erweitert wird, sowie das neue Projekt „Transmitter“ (im Sender des Hessischen Rundfunks).

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Infos über mein neues Projekt „Transmitter 594 kHz“ folgen in Kürze, da stecke ich noch mitten in den Vorbereitungen. Nur so viel sei schon verraten, es wird ein musikalisches Denkmal gesetzt.

MW Tubebox

10 Jan. 2016 01:08

27.02.2016 -THAU / live im Planetarium Bochum

THAU -Livekonzert zur Deutschen Schallwelle Musikpreisverleihung im Planetarium Bochum.
Flyer Bochum

Deutscher Schallwelle Musikpreis 2016

Bernie Modular2

Auch in diesem Jahr ist
Bernd-Michael Land in der Kategorie „Bester Künstler national“ für den Deutscher Schallwelle Musikpreis 2016 nominiert worden.

Ebenso hat es das Album Bernd-Michael Land „Das Lächeln der Bäume“ in die Nominierungsliste als „Bestes Album national“ geschafft.

Das Voting kann in der Zeit vom 02. bis zum 23. Januar 2016 erfolgen -also Fans und Freunde, bitte fleißig für mich abstimmen!

Trophhy

Unsere Band THAU und mein Partner Frank Tischer wurden ebenfalls nominiert.
THAU als „Bester Künstler national“
Frank Tischer als „Bester Künstler national“
THAU „Elektra“ als „Bestes Album national“
Frank Tischer „Kailash“ als „Bestes Album national“

Jeder kann ja drei Stimmen abgeben, also nehmt euch bitte ein paar Minuten Zeit und votet, denn jede Stimme zählt!

Vielen Dank!

Hier mehr zum Thema:

Mehr Infos auf Flächenklang

06 Jan. 2016 19:02

THAU Elektra -Rezension auf Flächenklang

Bilder im Ohr: Thau | Elektra

Ich habe über sieben Monate gebraucht um diese Rezension zu schreiben. Zum Glück.

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Sieben Monate!
Dabei war mir schon relativ früh klar, welche Assoziation Thaus Elektra in mir auslöste: Ausdrucksstarke Bilder. Aber wie sollte ich das Offensichtliche beschreiben? Und dann kam mir ein Buch zu Hilfe, das 1968, mitten hinein in die deutschen Studentenunruhen, veröffentlicht wurde.

Siggi Jespen scheint die Hauptfigur in Siegfried Lenz Buch „Deutschstunde“ zu sein.
Aber über weite Strecken übernimmt, meiner Meinung nach, die Emil Nolde nachempfundene Figur des Malers Max Ludwig Nansen die Leitung im Roman. Und tatsächlich werden Nansens Bilder die letztlich alles zusammenhaltende Hauptfigur im Buch.
Zumindest für mich, der ich das Buch viele Male gelesen habe. Freiwillig. In meiner Schule las man damals so was nicht. Die meisten Schüler wären über die erste Seite nicht hinaus gekommen. Sie hätten diese erste Seite von „Deutschstunde“ als unüberwindbare Herausforderung angesehen, und folgerichtig nicht gemeistert.

Noldes Bilder (und damit die der Romanfigur Max Ludwig Nansen) sind Bilder des Expressionismus.
Sie sind deutlich im Ausdruck, stark in den Farben, und orientieren sich (vordergründig) nicht an der Natur als Motiv. Tatsächlich werden sowohl die überzeichneten Formen, als auch die zuweilen kräftigen, und ungewöhnlich zusammengestellten Farben, ein besserer Ausdruck der Natur des Dargestellten als es jedes hyper-realistische Bild, sei es gemalt oder fotomechanisch entstanden, leisten könnte. Womit wir bei Elektra sind.

Ach, Elektra. Die Wikipedia bietet reichlich Begriffserklärungen zu Electra (bzw. Elektra) an, von der Carmen nur eine ist, die bei mir hängen geblieben ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, Elektra umgibt Mystik, Tragik, und natürlich auch Auflehnung. Autos, Flugzeuge, Schiffe und Kaffeemaschinen tragen den Namen, und wollen auf diese Weise etwas von dem Glanz des Namens auf sich ziehen.

Wie lässt sich von einer so wenig fassbaren, und trotzdem schillernden Figur ein Bild malen? Zumal ein akustisches Bild? Natürlich mit den Mitteln des Expressionismus.
Und so erklärt sich mir, wie sich Thaus Elektra seit dem ersten Hören vor bald einem Jahr in meinen Kopf festgesetzt hat. 
Jeder Track entstand unter „Livebedingungen“, also in einem Stück eingespielt, und behält so seine eigene Lebendigkeit. Auch sind die Stücke nicht völlig durchkomponiert, sondern das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit zweier erfahrener Musiker, die aufeinander eingespielt sich einem Thema akustisch nähern.
Die Namen der Titel, z. B. The Timekeeper oder Die Eisststadt, und die Bilder auf der CD-Hülle, die übrigens in der altehrwürdigen Air-Brush-Technik von Bernd-Michael Land geschaffen wurden, tun ihr übriges hinzu den Zuhörer ins Kopfkino zu entführen.

Studio2014-151-KopieDas Album Elektra wäre allerdings als Soundtrack für einen Film ungeeignet. Es hat weder Motiv, noch Themen oder Melodien. Allenfalls wiedererkennbare Figuren sind enthalten, die aber nicht mal über die Grenzen der Stücke hinweg überleben. Aber, (ich wechsle mal wieder zurück zum fiktiven Maler Max Ludwig Nansen) sie geben dem Motiv des Albums Kontur. Und Kontur braucht ein expressionistisches Werk, wenn es nicht im formlosen Durcheinander der Farben zur reinen Beliebigkeit werden will. Expressionismus braucht ein Motiv. Und das ist bei dem vorliegenden Album der Titel: Elektra.

Immer wieder Elektra. Die einzelnen Stücke werden zu den Farben des Bildes. Und dieses Bild wird von dem Duo Thau, bestehend aus Bernd Michael Land und Frank Tischer, ergänzt um den Spanier César Rosón an der Gitarre, in deutlich differenzierten Klangfarben, -kombinationen, und sowohl in vertrauten und auch ungewöhnlichen Klangzusammenstellungen herausgearbeitet. Und bleibt doch diffus, unerklärlich, unnahbar, eben: Elektra.

Entstanden in Bernd Michael Lands Alien-Studio, bekannt für seine ebenso umfangreiche wie qualitativ edle Instrumentenpalette, ist das Album nicht nur ein Hörgenuss, sondern kann auch als Inspirationsquelle für neue Klänge und sorgfältige Produktionsmethoden gelten. Alles das zeigt, was in der Szene machbar ist.

Am Ende bleibt, Thaus Elektra ist nicht zu fassen. Man kann sie nicht konsumieren, und im Anschluss zum nächsten Werk übergehen. Am Ende bleibt mir die Gewissheit, auch ich bin über die erste Seite nicht hinausgekommen. Ich muss es noch mal versuchen. Und darin liegt eine große Qualität in dem Album: Denn ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Versuch.

Elektra kaufen im Thau-Shop
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Bernd-Michael Land im Internet
Frank Tischer im Internet

27 Dez. 2015 15:19

THAU Elektra

2015 ELEKTRA A

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Bestellungen bitte per Mail an:
synxxs“AT“aol.com oder an tischer“AT“frank-tischer.de
Der Preis der CD beträgt € 15,00 zzgl. Versand (Inland € 2,00)
Die Zahlungsinformationen werden dann umgehend mitgeteilt.

Danke!

2015 ELEKTRA B

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