SynxsS Studio News #021 -das neue Studiorack ist bestückt
Hier sind ein paar aktuelle Bilder vom neuen Rack. Alles ist jetzt fertig bestückt und verkabelt und funktioniert einwandfrei.




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Hier sind ein paar aktuelle Bilder vom neuen Rack. Alles ist jetzt fertig bestückt und verkabelt und funktioniert einwandfrei.





Gestern ist der Sony M7 Modulator / Sound-Prozessor wieder bei mir eingetrudelt. Er war ein paar Tage bei Studiorepair in Reparatur und hat dort, so wie meine anderen vier Sonys D7, R7 und F7-Effekte auch, eine neue Speicherbatterie eingebaut bekommen. Ich hab den Modulator gleich im Rack verschraubt und angeschlossen -alles funktioniert wieder ganz wunderbar.

Soeben von Schneiders Büro  eingetroffen: Zwei völlig neue Vintage Sound-Librarys für das Manikin Memotron:
Vintage-Collection 2
01. 12 Violins
02. Hammond C3 (Slow Leslie)
03. Male Oh-Choir (Custom)
04. MkII Vibes (with Vibrato)
05. Moog Brass
06. Orchestra
07. M400 Mandolin
08. Viola
09. M300 Trombone
10. Clavinet D6
11. Eminent 310 Unique Strings 8´
12. Eminent 310 Unique Strings 4´

Vintage Collection #3
01. Bassoon
02. Clarinet
03. Tenor Saxophone
04. MkII Brass
05. MkII Piano
06. Harpsichord
07. Glockenspiel
08. Vibraphone (no Vibrato)
09. Eminent 310 Equinoxe Strings
10. MkII Akkordion Bass Notes
11. Moog Taurus Bass
12. MkII Rock Guitar
13. Roland Vocoder plus Choir

Ebenso frisch im Studio ist der Flame Clockwork.

So, hier sind noch ein paar Bilder von meinem Synclavier-System.


Hier ist, bis auf die Kabel,  alles zusammen abgebildet.



 
New England Digital / N. E. D. Synclavier S2.
Komplettes, konfiguriertes (und funktionierendes!) S2-System, bestehend aus folgenden Komponenten:
1.
Da wäre erstmal das Control-Keyboard. Es hat zur Bedienung das typische griffige Aluminium-Dial für die Veränderung der Parameter und eine 4-stellige 7-Segment-Anzeige.
Zur direkten Anwahl der verschiedenen Module, stehen gleich 128 (!) beleuchtete Taster zur Verfügung (diese Taster waren mal richtig teuer, sie finden u. a. auch in diversen Militärflugzeugen, z. B. den B-52 Bombern Verwendung .
Das wunderschöne massive Edelholzgehäuse vom Keyboard ist fast wie neu, hat keine bösen Schrammen oder so. An der perfekten Verarbeitung, bis ins Detail,  sieht man sofort, das dies mal nicht billig war. Alles befindet sich in gepflegtem Zustand!
Das Keyboard rückseitig jede Menge Anschlüsse:
-Fußpedale: Hold, Repeat, Portamento, Sustain, Arpeggiator, Volume, Effects,
-Output Voltage: Keyboard CV, Keyboard Gate, Keyboard Trigger, Ribbon-Controller (Option)
-Control Voltage: High-Pass, Band-Pass, Pitch-Bend, Low-Pass, Bandwidth
-Headphones,
-Weitere Anschlüsse mit Mulitcores für Velocity und die Verbindung zum Rack.
Man könnte das Synclavier, dank CV/Gate, also auch in einem größeren Modularsystem mit einbinden.
2.
Das Synclavier System-Rack.
Es beinhaltet das Netzteil und die gesamte Rechner-Engine mit den Voice-Cards usw. Hier befinden sich rückseitig die Audio-Ausgänge, sämtliche anderen Anschlüsse, wie z. B. Ext. Clock In/Out, Click-Track, Keybard, SCSI-Floppys, Winchester, SCSI-Syquest, Digital Guitar, div. Computer-Anschlüsse für weiteres Zubehör.
3.
Als Laufwerke für das O.S und die Soundlibrary sind 2 Stück SCSI-Floppydisk-Laufwerke, 5 1/4 und ein Syquest 44MB Wechselfestplatten-Laufwerk dabei (das gerade den Geist aufgegeben hat).
Dazu gibt es eine umfangreiche Library auf 6 Wechselfestplatten mit je 44MB Sounds, diverse Boot- und Systemdisketten, O.S., Editor- / Bediener-Software.
4.
Das Synclavier-Terminal, also die zentrale Steuereinheit des Systems, wird ein Apple IIe Computer mit Monitor, Tastatur und Maus eingesetzt. Er ist via SCSI-Kabel mit dem Systemrack verbunden. Sämtliche Software und das O.S sind natürlich installiert.
5.
Im Lieferumfang ist noch diverses Zubehör. Ein Spannungswandler /-Adapter von 110V auf 220V, div. Verteiler, sämtliche Verbindungskabel und SCSI-Kabel und das Original Handbuch.
6.
Das System-Rack ist bereits werksseitig in einem speziellen, sehr stabilen Flightcase eingebaut. Für das Keyboard steht ebenso ein, extra auf Maß angefertigter, schwerer Flightcase zur Verfügung.
7.
Der damalige (1983) Neupreis betrug stolze $138.000,-
Meine ursprüngliche Preisvorstellung war eigentlich € 6.500.
Bin jetzt im Preis noch einmal drastisch heruntergegangen, mehr geht definitiv nicht mehr.
Das gute Stück funktioniert einwandfrei und ist professionell konfiguriert, alles ist, trotz dem hohen Alter, noch sehr gut in Schuß.

So, während andere Leute unterm Tannebaum sitzen und schmutzige Lieder singen, hab ich heute ein bisserl weiter an meinen Geräten gebastelt. Den unschönen Abstand zwischen den Racks hab ich heute auch noch beseitigt, war garnicht so einfach. Alle Geräte sind jetzt verkabelt und es funktioniert wieder perfekt.
Jedenfalls schaut das jetzt richtig cool aus, aber seht selbst:



Immer, wenn ich mal wieder etwas Zeit habe, versuche ich die Abläufe im Studio etwas zu optimieren. Die Geräte, die links neben den Monitoren standen, waren in den letzten Jahren nur provisorisch gestapelt und mit zwei Rackschienen notdürftig verschraubt worden. Das war insgesamt eine sehr wackelige Angelegenheit.
Nun habe ich endlich mal ein paar massive 19″-Rackrahmen aus stabilem Profilrohr RP-55/34 zusammengeschweißt und verschraubt. Jetzt schaut das nicht nur super aus, das ist jetzt auch richtig stabil.



Schaut schon fertig aus, isses aber noch nicht. Wie man gut erkennen kann, schließt das obere Rack mit dem Waldorf-Q und Oberheim Mx, noch nicht mit dem neuen Rack links bündig ab. Hier ist noch gewisses Feintuning angesagt, da das rechte Rack gegen die Erhöhung unter den beiden Monitoren anstößt und diese ist blöerweise vernietet. Mal schauen, wie ich das kleine Problemchen löse, denn etwas größere 17″-Monitore sollen die alten 15er bald ersetzen.
Die Geräte im linken Rack, sind nur testweise eingeschraubt. Davon verbleiben nur der EMU Planet Earth, der EMU Orbit3 und die obere Behringer-Patchbay im Rack. Irgendwann, zu einem späteren Zeitpunkt, wird dort vielleicht einmal ein Roland V-Synth, ein Korg Radias oder ein Access Virus TI sein Plätzchen finden.
Das rechte Rack ist bereits fast komplett bestückt und verkabelt. Hier wird demnächst noch der Effektprozessor Sony M7, der sich momentan in Reparatur befindet (Batteriewechsel) , die anderen Sony Geräte aus der 7er Serie komplettieren. Die Sony-Geräte werden dann meistens über eine Remote bedient.
Der Macbth M3X bleibt ebenso an dieser Position und sorgt weiterhin für die monophonen Analogsounds. Die Audio-Anschlüsse des kompletten Racks, sind bereits via Multicores mit der Patchbay verkabelt.
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