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          HAUPTMENÜ - ALIENS - PROJECT..

20 Jan. 2026 12:24

SynxsS Studio News #401 -Unterwegs zu neuen Sphären

Gute Nachrichten für alle Freunde und Fans:
Mein nächstes Album „JUICE“ ist seit August in Arbeit und wird im Frühjahr als gepresste Audio-CD erscheinen.
Es führt uns hin zu den Eismonden des Planeten Jupiter.
„JUICE“ bedeutet „JUpiter ICy moons Explorer“ und ist eine Raumsonde der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Zwischen den Jahren hatte ich eigentlich Urlaub, aber ich war dennoch etwas aktiv und habe an „Juice“ weiter gearbeitet.

Meine Studioarbeit findet aktuell in dieser Woche mit den analogen und modularen Synthesizern statt.
Die gesamte Steuerung erfolgt hierbei analog mittels Steuerspannungen, Trigger- und Gate-Signalen, also völlig ohne MIDI und Computereinsatz.

Jeder neue Track erfordert frische Sounds und neue Sequenzen, die ich jedes Mal wieder von Grund auf komplett neu erstellen muss.
Hier gibt es keine Recall-Funktionen und keine Presets. Ich beginne immer mit einem leeren System ohne Patchkabel, also ganz unten bei „Null“.

Das ist nicht so, weil ich es nicht anders könnte, sondern weil ich es genau so möchte.
Ohne den Computer bin ich viel näher am Sound und kann ihn direkt mit den Händen formen, so wie ein Töpfer eine Vase formt.
Das tiefe Eintauchen in den Klang und die Musik fällt mir leichter, wenn ich direkt mit den Knöpfen, Tasten und Schaltern arbeiten kann.
Das Hin- und herschieben einer PC-Mouse berührt mich nicht, denn es hat keine Seele.

Studiogeraffel:
Das Eurorack (Noise-) System wurde nochmals etwas optimiert.
Das Drummodul Simpledrum ist endgültig raus, ebenso Stages (Seqment Generator) und der Robaux SWT-16 (Sequenzer).
Beide Module mochte ich von der Bedienung nicht besonders.

Der „Sproingulator“ war auch wieder für cooles Sounddesign im Einsatz.
Mit einem guten Federhall klingt das sehr spacig.

Hach, ich liebe den Minimoog Voyager.
Er wurde gerade wieder ausgiebig für Effekte in Verbindung mit dem Wellspring eingesetzt.
Auch hier habe ich spezielle Weltraumsounds für „Juice“ erstellt, was einen ganzen Tag lang gedauert hat.
Und wie immer landen davon dann nur maximal 20 Sekunden auf einem Track, aber das ist eben das Salz in der Suppe.

Weg sind sie.
Hier das Eurorack -die alten 3 Module sind demontiert.

Das gute Etherwave Theremin habe ich auch wieder eingesetzt.
Ich stelle immer wieder erstaunt fest, das ich eigentlich fast keine Geräte habe, die nur unbenutzt herumstehen.
Die können gar nicht einstauben, tsss.

Bei einem Track von Juice werden auch Klangstäbe / Klangschalen zu hören sein.
So ganz ohne Akustik geht es nicht.
Die Aufnahmen dazu sollten noch in dieser Woche beginnen.
Eine gute Vorbereitung kostet immer etwas Zeit, aber es lohnt sich dann auch.
Natürlich wieder binaural mit dem AKG DC99 Kunstkopf, so wie sich das gehört.
Ich freue mich schon sehr darauf.

Guckemoldoo. Ich bin drin.
Die Lücken sind geschlossen, der Neuzuwachs von Error Instruments ist eingebaut und das Rack ist wieder einsetzbar.
Bin gespannt, wie sich Kharper und Tele-Bender jetzt bewähren.

Hier das aktuelle System.

So, das wars in Kürze, demnächst mehr.

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