Die nächste EK-Lounge #39 findet am 26. September in Mühleim-Dietesheim bei der Artificial Family statt.
Beginn ist am Sonntag ab 14.00h Aufbau, so gegen 15.00h gehts dann mit der Musik los.Â
Die Wegbeschreibung gibt es hier: Artificial Family

Den ARP Odyssey gab es in verschiedenen Versionen.
Die erste Ausführung, der Odyssey MK I (Model 2800), bekannt als „Whiteface“ erschien 1972 und hatte ein 2-poliges VCF eingebaut, das schaltungstechnisch stark dem Oberheim SEM-Filter ähnelte. Mod-Wheel gabs noch nicht, nur einen Poti (ohne Mittenrasterung) für die VCO-Pitch.
Der Odyssey Mk II (Model 2810-5) erschien 1974 und wurde ebenso 2 Jahre lang produziert. Die Oberfläche war schwarz mit goldfarbener Beschriftung. Hier werkelte bereits das 24dB Moog 4-Pole Filter. Die letzten Modelle wurden dann schon mit der PPC (Proportional Pitch Control) ausgestattet. Das sind drei Gummitaster, die das Mod-Wheel und Pitch-Wheel ersetzen.Â
Der Odyssey Mk III (Model 2820-2823) erschien 1976 und wurde bis 1981 hergestellt, er ist auch das gängigste Modell. Technisch ist er weitgehend identisch mit den letzten Odyssey MK II Typen. Optisch unterscheidet er sich durch das grelle „Halloween“-Design, also schwarze Oberfläche mit weißer Beschriftung, die teilweise in leuchtendem Orange unterlegt ist.
Das Gehäuse ist vorne etwas kürzer, wodurch die Tastatur um einige Zentimeter übersteht. Beim Transport bricht dadurch gerne mal eine Taste ab, manchmal bleibt man beim Aufstehen auch mit der Gürtelschnalle hängen und hat so schnell eine Lücke im Keyboard.
So klingt der ARP Odyssey

So, hab gestern wieder einige Stunden damit zugebracht, das liveset zu optimieren. Hundert prozentig zufrieden bin ich bisher nicht, denn es läuft immer noch nicht so richtig „rund“, wird aber stets besser. Habe jetzt ein zweites Boss Space-Delay SE-20 im Einsatz, um dem Airsynth ein bisserl aufzupeppen. Der Kaossilator wird nun durch einen Alesis Nanoverb durchgeschliffen, was auch klanglich sehr viel gebracht hat. Ich bin auf bestem Wege…


Ich finde es wirklich sehr schade, das die phantastischen Eowave Effekte, heute nicht mehr hergestellt werden. Die klangliche Qualität ist sehr gut und die Verarbeitung recht solide. Es gibt auch nur wenig Alternativen dazu, zumindest ist der Markt bei Stereoeffekten insgesamt ja recht dünn.
Ring´o´bug = Ringmodulator
FilterBug = Lowpass- (Transistor-Ladder-) Filter mit 24dB Flankensteilheit
Spacebug = Delay-Effekt, Space-Echo Emulation
Sci-Fibug = 8-Step Filter Sequenzer
Das Filter, Ringmod, Phaser und den Spacebug, gab es vorher auch schon mal in einer Monoversion.