ARP-Solus auf Amazona
СеоHier ist mein Artikel über den ARP-Solus Analogsynthesizer auf AMAZONA
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СеоHier ist mein Artikel über den ARP-Solus Analogsynthesizer auf AMAZONA
Der „Myo“ ist ein Einzelstück von Chamber of Sounds. Im Grunde handelt es sich hierbei um einen Prototyp des „Jupiter T“ Drone Synthesizers, jedoch einem anderen Gehäuse. Die beiden verchromten Hutmuttern unter dem Output-Schriftzug sind übrigens Sensortasten, die zur Ansteuerung dienen, ein zusätzlicher lichtempfindlicher Sensor befindet sich oben links.
Booooaaah! Heute habe ich fast den ganzen Tag mit diversen (Hardware-) Vocodern gearbeitet und neue frische Voices für mein quadrophonisches Liveset „das Lächeln der Bäume“ produziert.
Ich wollte unbedingt noch ein paar „lieblichere“ Sounds einpflegen, damit das Set nicht zu düster wird, schließlich sollen die Leute ja dabei entspannt relaxen und keine Angst bekommen ;-)…
Natürlich komme ich dabei um den Einsatz des Roland VP-550 nicht herum, das ist immer noch die Nummer eins, wenn es um die Erzeugung schöner, realistischer Chorstimmen geht.
Für Effektsounds wurde wieder der Boss VT-1 eingesetzt. Das Formantfilter ist einmalig für Verfremdungen jeglicher Art und reicht von einfachen Roboter- / Maschinenstimmen bis hin zu Phantasie-Voices aus einer anderen Welt.
Als Microphon habe ich, so wie immer, eines meiner Shure SM-58 verwendet, denn diese einfachen Dinger sind einfach ideal dafür.
Parallel dazu habe ich heute auch den passenden Background-Choir komplett eingespielt und mit dem HD-24 aufgenommen.
Dieser Basischor besteht aus verschiedenen gelayerten Sounds diverser Synthies und hat derzeit 127 Stimmen. Morgen gehts dann an den ersten Submix, wobei ich genauestens das Panning beachten muss, da die Stereosamples danach im Livekonzert quadrophonisch über vier Kanäle wiedergegeben werden. Später, nach dem Abmischen der ersten Parts, werden die Vocoder-Voices und Effektstimmen noch dazugemischt.
Nanu, wieso sind da jetzt zwei Electribes EMX?
Ganz einfach, ich habe von der Version 1 (SM-Card) auf die Version 2 (SD-Card) umgerüstet.
Zwar schnurrt meine alte Electribe noch wie am allerersten Tag und schaut auch so insgesamt noch sehr passabel aus, die tut es sicherlich noch ein paar Jahre.
Allerdings wird mein nächster PC wahrscheinlich keinen Cardreader mehr für die alten 3 Volt Smartmedia Karten mehr haben und dann kann es nervig sein, wenn ich meine ständig wechselnden Sounds mal wieder sichern möchte. Ich habe die SM-Karten noch nie sonderlich gemocht, sie sind extrem teuer und sehr anfällig gegen jede Art von mechanischer Beanspruchung.
Jedes mal, wenn ich die Karte in den Slot einführe, habe ich Schiss, das sie dabei kaputt geht und meine Daten verloren gehen.
Die normalen SD-Karten sind da viel robuster und nicht umsonst in fast jeder Kamera drin.
Neu im Studio eingetroffen ist eine elektrische Tashia Koto von Suzuki, allerdings in der einfachsten Standard-Ausführung.
Die Koto ist ein traditionelles japanisches Saiteninstrument und hier in Europa ziemlich unbekannt.
Einige kennen sie auch als japanische Zither, das die Spielweise ähnlich ist, klanglich erinnert sie jedoch eher an eine Mandoline.
Eine Tashia Koto besitzt vier bis fünf Saiten, die mit einem Plektrum gespielt werden, während man mit der linken Hand die entsprechenden Tasten für die Tonhöhe drückt.
Die Tasten sind dabei wie auf einem Keyboard angeordnet, man muss als Keyboarder dabei also nicht zu viel umdenken.
Meine alten Gitarreneffekte freuen sich schon drauf, mal wieder aktiviert zu werden.
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