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          HAUPTMENÜ - ALIENS - PROJECT..

14 Apr. 2014 18:33

SynxsS Studio News #172 -Weibergesang…

Studio2014-034Booooaaah! Heute habe ich fast den ganzen Tag mit diversen (Hardware-) Vocodern gearbeitet und neue frische Voices für mein quadrophonisches Liveset „das Lächeln der Bäume“ produziert.

Ich wollte unbedingt noch ein paar „lieblichere“ Sounds einpflegen, damit das Set nicht zu düster wird, schließlich sollen die Leute ja dabei entspannt relaxen und keine Angst bekommen ;-)…

Natürlich komme ich dabei um den Einsatz des Roland VP-550 nicht herum, das ist immer noch die Nummer eins, wenn es um die Erzeugung schöner, realistischer Chorstimmen geht.
Für Effektsounds wurde wieder der Boss VT-1 eingesetzt. Das Formantfilter ist einmalig für Verfremdungen jeglicher Art und reicht von einfachen Roboter- / Maschinenstimmen bis hin zu Phantasie-Voices aus einer anderen Welt.

Als Microphon habe ich, so wie immer, eines meiner Shure SM-58 verwendet, denn diese einfachen Dinger sind einfach ideal dafür.

Studio2014-035

Parallel dazu habe ich heute auch den passenden Background-Choir komplett eingespielt und mit dem HD-24 aufgenommen.

Dieser Basischor besteht aus verschiedenen gelayerten Sounds diverser Synthies und hat derzeit 127 Stimmen. Morgen gehts dann an den ersten Submix, wobei ich genauestens das Panning beachten muss, da die Stereosamples danach im Livekonzert quadrophonisch über vier Kanäle wiedergegeben werden. Später, nach dem Abmischen der ersten Parts, werden die Vocoder-Voices und Effektstimmen noch dazugemischt.

Studio2014-036

12 Apr. 2014 09:10

SynxsS Studio News #171 -das doppelte Lottchen

Nanu, wieso sind da jetzt zwei Electribes EMX?

Electribe EMX SD+SM 1

Ganz einfach, ich habe von der Version 1 (SM-Card) auf die Version 2 (SD-Card) umgerüstet.
Zwar schnurrt meine alte Electribe noch wie am allerersten Tag und schaut auch so insgesamt noch sehr passabel aus, die tut es sicherlich noch ein paar Jahre.
Allerdings wird mein nächster PC wahrscheinlich keinen Cardreader mehr für die alten 3 Volt Smartmedia Karten mehr haben und dann kann es nervig sein, wenn ich meine ständig wechselnden Sounds mal wieder sichern möchte. Ich habe die SM-Karten noch nie sonderlich gemocht, sie sind extrem teuer und sehr anfällig gegen jede Art von mechanischer Beanspruchung.
Jedes mal, wenn ich die Karte in den Slot einführe, habe ich Schiss, das sie dabei kaputt geht und meine Daten verloren gehen.
Die normalen SD-Karten sind da viel robuster und nicht umsonst in fast jeder Kamera drin.

Electribe EMX SD+SM 2

Neu im Studio eingetroffen ist eine elektrische Tashia Koto von Suzuki, allerdings in der einfachsten Standard-Ausführung.

Tashio Koto 03

Die Koto ist ein traditionelles japanisches Saiteninstrument und hier in Europa ziemlich unbekannt.
Einige kennen sie auch als japanische Zither, das die Spielweise ähnlich ist, klanglich erinnert sie jedoch eher an eine Mandoline.

Tashio Koto 01

Eine Tashia Koto besitzt vier bis fünf Saiten, die mit einem Plektrum gespielt werden, während man mit der linken Hand die entsprechenden Tasten für die Tonhöhe drückt.
Die Tasten sind dabei wie auf einem Keyboard angeordnet, man muss als Keyboarder dabei also nicht zu viel umdenken.
Meine alten Gitarreneffekte freuen sich schon drauf, mal wieder aktiviert zu werden.

Tashio Koto 02

Tashio Koto 04

25 März 2014 19:54

SynxsS Studio News #170 -Letzte Vorbereitungen für das nächste Konzert.

Diese Woche habe ich hier im Studio mit dem Aufbau des gesamten Livesets für das kommende Konzert zur Luminale begonnen.
Der Sonntag ist nicht mehr weit und bis dahin muss das ganze Set absolut perfekt laufen.

In der großen Peterskirche mit ca. 10m Höhe habe ich deutlich mehr Hall als in den üblichen Räumlichkeiten wo ich sonst meistens auftrete, deshalb möchte ich vorher den Gesamtsound vom Frequenzspektrum noch etwas auf diesen Raum optimieren.
Stehende Wellen und unangenehme Reflexionen können ziemlich nerven.
Das Set wird am Sonntag hier nur zweikanalig in Stereo und nicht 4-Kanal Quadrophonie dargeboten, daher habe ich dieses mal wieder etwas mehr Platz im Gepäck und deutlich weniger Aufbau.
Ich komme auch mit einem Mixer klar, der zweite Mixer und der Quadrophonie-Prozessor können also zu Hause bleiben.

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Es wurde wieder zig mal umgebaut und viele anderen Synthies und Droneboxen ausprobiert.
Ich konnte mich nicht entscheiden, was alles an Maschinchen mit auf die Bühne soll.
Also Tenori-On hingestellt, angeschlossen, getestet und wieder abgebaut und weggeräumt.
Ebenso Cackophonator II, Weird Generator, Droneulator, Jupiter III, Sleepdrone 6, Dual Ringmodulator, usw….
Nun habe ich die beste Zusammenstellung gefunden und es scheint alles recht gut zu laufen.
So bleibt es jetzt einfach.
In diesem Set ist nun auch der Kaossilator Pro dabei, das ist ganz prima so.
Nun kann ich noch ein paar Tage üben, üben, üben, bis alles schön geschmeidig klappt.

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Das Pult ist entsprechend neu beschriftet worden, damit man nicht den falschen Fader erwischt.
Das hab ich mir irgendwann mal so angewöhnt und es hat sich wirklich gut bewährt.
Ich habe ja ständig andere Belegungen der Kanäle, je nach Set.

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Neue Soundlisten habe ich auch wieder erstellt, da stimmte ja auch nix mehr.
Am Haken Continuum sind seit dem letzten Update rund 50 neue Klänge dazugekommen und so manche alten Sounds sind nun auf völlig anderen Speicherplätzen gelandet.
Ohne Display an der Kiste kann man nur mit solchen Listen arbeiten oder ich müsste nur dafür extra noch ein Notebook mitnehmen.
Aber so geht ja auch…

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Ganz schön eng da hinten, hab alles dort vorm Pult zusammengeschoben, so lange vorne das Liveset steht.

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Die neue Studiouhr kann man nun wirklich gut ablesen und Alien-Grün leuchtet sie auch.
Eigentlich ist sie viel dezenter, als auf den Fotos.
Das hat mich schon ziemlich genervt, das ich immer eine Taschenlampe brauche, wenn ich mal auf die Uhr schauen möchte -so gehts.

Studio2014-028

01 März 2014 15:12

Brandaktuell: Kultstudio in neuer Heimat / Interview auf Amazona

Amazona-logo

Ground Control to Major Tom
Brandaktuell: Bernie im Interview auf Amazona

Alien-Studio 2014-00

18 Feb. 2014 10:53

SynxsS Studio News #169 -Alles beim Alten.

Derzeit gibt es eigentlich nicht viel Neues zu berichten, jedenfalls nichts, was mir für euch interessant erscheint.

Ich arbeite derzeit an einer neuen Sound-Library, mit überwiegend analogen Multisamples, für einen bekannten Software-Synthesizer.
Habe bereits rund 30 neue Sounds soweit erstellt und aufgenommen und die müssen nun erst mal alle in kleine Häppchen geschnitten werden.
Insgesamt wird diese Library dann rund 80 Multisamples enthalten, da gibt es also noch einiges zu tun.
Mehr Infos über das Projekt bekommt ihr dann, wenn ich damit fertig bin und die Sounds käuflich sind.

Zwischendurch wird immer wieder mal am nächsten Album „Das Lächeln der Bäume“ weitergearbeitet.
Die Musik ist zum Glück weitgehend fertig, es müssen aber noch viele Songs gekürzt werden und einiges ist neu zu Mischen und anschließend geht es ans Mastern.
Es ist einfach zu viel Material aus den ganzen Live-Mitschnitten vorhanden, denn manche Konzerte waren ja über 3 Stunden lang.
Da es mir nicht so einfach möglich ist, alles auf 74 Minuten zu komprimieren, ohne den Charakter zu zerstören, wird es wahrscheinlich doch ein Doppelalbum werden.
Es wird also -langsam aber stetig, :-)

Studio2014-016

Dann habe ich gerade damit begonnen, über den seltenen ARP Solus einen kleinen Testbericht zu schreiben.
Auch dafür werden natürlich ein paar Soundbeispiele benötigt, die ich momentan erstelle.
Für ein paar Klänge nutze ich u. a. dafür den Sequenzer von Moonmodular, der den kleinen ARP problemlos ansteuert.

Jedenfalls ist es wirklich toll, das ich ohne jeglichen Termindruck worken kann und nur noch Sachen annehmen muss, die keine feste Deadline haben.
So habe ich viel Abwechslung und muss nicht stupide an einem Projekt arbeiten.

Studio2014-015

Coole Inkognito-Brille, mit der erkenne ich mich selber nicht mehr.

Bernie inkognito

So, und jetzt fahre ich mit dem Fahrrad ins Cafe und gehe lecker frühstücken…

11 Feb. 2014 19:55

SynxsS Studio News #168 -Frank Tischer zu Besuch bei einem Alien…

Heute hatte ich sehr netten Studiobesuch von dem Pianist, Keyboarder und Komponist Frank Tischer aus Fulda.
Ich glaube, das er den Minimoog Voyager schon so ein bischen ins Herz geschlossen hat, was ich ich auch recht gut nachvollziehen kann, denn das ist auch einer von meinen Lieblingen.
Meine Arbeit für heute blieb brav liegen und daher war es ein wunderschöner Tag, der wieder mal viel zu schnell zu Ende ging.

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