SynxsS Studio News #400 -Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Hallo Freunde und Fans!
Am 04.09. war mein letzter Tagebucheintrag.
Ich denke, das es nach über 2 Monaten mal wieder an der Zeit wäre, über die aktuellen Geschehnissen zu berichten.

Fangen wir mal vorne an.
Mein umgelötetes Spezialkabel (das dünne Blaue) für Voltage-to-Switch-Trigger von Klinke auf Cinch-Jones, funktioniert jetzt bestens.
Für mich, der absolut kein Lötexperte ist, war das schon eine besondere Leistung (ja, lacht nur, isso).


Ende Oktober fand die Rodgau Art 25 statt, auf dem ich erstmals meinen Kurzfilm „Deserteur“ präsentieren konnte.
Der Film wurde dort in diskreter Quadrophonie gezeigt.
Hier sind ein paar Eindrücke von den Vorbereitungen (Testaufbau) für Audio:

Für solche Zwecke nutze ich einen Behringer R-1602 / 16-Kanal Rackmixer und eine DI-800 / 8-Kanal DI-Box, damit nichts brummt und rauscht.

Die Rodgau Art 25 war wieder sehr gut besucht und mein Kurzfilm fand durchweg positiven Anklang.
Alles hat perfekt funktioniert, ich bin zufrieden.
Der (Antikriegs-) Film „Deserteur“ steht jetzt auch anderen Institutionen zur Verfügung, bei Interesse bitte einfach eine kurze Mail an mich senden.

Eigentlich kaufe ich in der letzten Zeit kaum neues Equipment, ich möchte mein Studio eher reduzieren.
Eigentlich.
Relativ neu im Studio hinzu gekommen ist allerdings ein gebrauchter Erica Syntrx.
Das ist die erste Version, ohne den eingebauten Sequencer, aber dank Standard CV/Gate brauche ich diesen auch nicht.

Schön ist, das man seine Patchpunkte mit zwei Klicks abspeichern kann.
Somit ist ein Wechsel auf einen anderen Sound immer recht schnell möglich.
Der Klang ist sehr gut, zwar kein echter EMS aber schon recht nahe dran.

Um für die Bedienung einen möglichst günstigen Platz zu haben, musste der Behringer 2600 Gray Meanie umziehen.
Er wird weniger verwendet und steht nun dort, wo vorher die Simmons Drums SDS-200/SDS-800 standen.
Der 2600er ist sehr leicht und kann bei Bedarf schnell mal auf den Tisch gestellt werden.
Aber ich komme auch so direkt mit den Patchkabeln gut dran.

In die Hand.
Das Yamaha Tenori-On ist ein ganz besonderes Instrument, ich mag das Konzept wirklich sehr.
Es wurde jetzt wieder aus dem Koffer gekramt und wird bei der nächsten Produktion eine wichtige Rolle spielen.

Eurorack Modular I.
Tja, ich habe die Doepfer 111-5 Synth-Voice von einem Rack ins andere geschraubt.
Und wie das eben in der täglichen Hektik so ist, habe ich das Buskabel an der Platine abgezogen, verdreht und falsch wieder aufgesteckt.
Die Markierung (für -12Volt) ist echt winzig, die hatte ich stumpf übersehen.
Ich bin echt ein Dussel, einem so erfahrenen Eurorack User sollte das nicht mehr passieren.
Brizzel-Brazzel! Den Schmurgelduft von verbrannter Elektronik mag ich nicht, der kostet immer Geld..
Egal, das edle Ding war hinüber.
Habe das Modul dann direkt zur Firma Doepfer eingeschickt, die es mir dann für einen wirklich sehr schmalen Taler repariert haben.
Und es ging turboschnell.
Ein ganz toller Service, Danke!

Vocoder:
Der große Roland VP-770 wurde durch den kompakteren Behringer VC-340 ersetzt.
Der kann natürlich nur einen Bruchteil davon, aber das reicht mir aus.
Ich nutze Vocoder sowieso relativ selten und im Rahmen der allgemeinen Reduktion war das eine gute Wahl.

Eurorack Modular II.
Mein Noise- und Drone-System sieht jetzt so aus (Stand 05.12.2025).
Die Bestückung und Position der Module wird nach und nach noch etwas optimiert, aber so kann ich schon ganz gut damit arbeiten.
Es stecken mehrere Projekte in der Pipeline und dann wird der Kasten wieder zum Erstellen neuer Sounds benötigt.

Wer mein Tagebuch sorgsam verfolgt, der wird sicherlich gesehen haben, das ich den Stolperbeats Drumsequenzer (von Making Sounds Machines) wieder ausgebaut habe.
Das ist zwar ein super cooles Modul mit vielen schönen „Blinkenlights“, aber er kann viel viel mehr, als ich jemals brauchen werde.
Wann habe ich denn Drums in meiner Musik? Das kommt äußerst selten vor.
Dazu kommt der recht große Platzbedarf und da gibt es andere Module, die mir für meine Arbeitsweise wichtiger sind.

Spring-Reverb
Der wunderbare Wellspring Federhall ist auch im Studio umgezogen und steht jetzt oben in der Modularecke.
Das macht hier mehr Sinn, als eingebaut im Rack bei meinen Midi-Synthies.
Nun, der ist auch mal flott wieder drüben auf dem Tisch platziert.

Hunger.
Wie wärs mit bisschen Kabelsalat? Welches Dressing solls sein?

Das Metronom & Gong Experiment.
Manchmal sind die Ideen für neue Sounds zwar sehr kreativ, aber das Ergebnis überzeugt nicht immer.
Das war hier nicht so toll, ich hatte mir mehr davon erhofft.
Aber wenn man sich nicht traut neue Dinge auszuprobieren, kommt man ja auch nicht weiter.
Ein klassisches Metronom (Wittner) zwischen zwei Gongs.
Abgenommen von außen mit einem Neumann TLM-49 Großmembran Mikrofon.
Als Vorverstärker kam ein Focusrite ISA One zum Einsatz.
Feedback entstand durch die mechanische Hallspirale (Monacor REV-25) und wechselnde Mikropositionen.
Recorded wurde mit einer Nagra III Bandmaschine
Sounddesign.
Hier ein bisschen „Geknatter“
Subtle Noise Maker -Cacophonator 2
Copyright: Bernd-Michael Land
Der Cacophonator 2 von Subtle Noise Maker ist ein Noise- & Drone Synthesizer.
Die Firma hat leider 2014 die Produktion eingestellt.
Und zum Ende wieder ein paar Studio Impressionen




































