06.11.2010: Ambient-Art Festival 2010 in Innsbruck
Vormerken: Da ist Aliens-Project, mit ein paar Kollegen aus der EK-Lounge, live mit dabei.

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Vormerken: Da ist Aliens-Project, mit ein paar Kollegen aus der EK-Lounge, live mit dabei.

So, seit Montag hab ich endlich Urlaub -Yesss!
Good News: Der Hartmann Neuron, einer meiner liebsten Synthesizer,  ist repariert und steht wieder hier im Studio. Da hat sich Niko von Studiorepair aber ganz schön ins Zeug gelegt und das Schätzchen in kürzester Zeit gefixed. War alles nicht so einfach, da gleich mehrere Problemchen auftraten. Neben ein paar anderen Kleinigkeiten, die man aber erst mal finden muß, hatte sich die Festplatte total verabschiedet und die Speicherbatterie war ebenso hinüber.
Leider sind nun auch meine selbsterstellten eigenen Sounds und Models verloren gegangen, aber ich werde es überleben. Da muß ich eben mal wieder neue Soundsets programmieren, was ja kein größeres Problem darstellt. Die originalen Werkssounds sind ja alle auf DVD gesichert und konnten somit einfach wieder aufgenudelt werden.
Jedenfalls bootet er nun wieder ordentlich und macht, was er soll -supi.
An meinen ersten vier Urlaubstagen habe ich alle restlichen Kabel im oberen Studiobereich verlegt, das gesamte Outboard-Equipment an die Patchbays angeschlossen und sämtliche Signalwege überprüft. Außerdem wurde nun endlich mal anständig aufgeräumt und sauber gemacht. Die ganzen unbenutzten Multicores und Audiokabel hab ich aussortiert und abgelegt.
Schaut jetzt wieder recht ordentlich aus, so kann man doch arbeiten:
Alle Geräte sind jetzt da, wo sie sein sollen, die ewige Schrauberei hat vorerst ein Ende.
Zwischendurch habe ich etwas am Modularsystem gepatcht, völlig ohne Ziel, nur so aus Spaß an der Freude. Auch hier hab ich mal wieder geputzt und aufgeräumt -muß halt auch mal sein.
Hier, auf der Ablage, ist diverses Kleingedöns zu sehen, von links: Der Little Boy Blue von Flower-Electronics, ein kleiner modularer Synthesizer; der Ekdahl Moisturizer von Knas (die Hallspirale ist abgenommen), ein analoger Federhall mit Pre-Amp. LFO und feinen Multimode-Filter; der XR-1 Ringmodulator von Christian Guenther (limited Edition = 5pcs.); Clockwork und Midi-Talking Synth von Flame; Boss Slicer SL-20; Moog Sample&Hold Unit; Moog Percussion-Controller.
Die Racks blieben unverändert. Oben die beiden Wings des Roland System 700 (Oscillator-Bank und Filter-Bank plus drei Attenuators, drei Dual-Envelopes und diversen Sondermodulen.
Oben: Der ZerOscillator von Cynthia (Cyndustries). Ein sehr cooles Modul für abgedrehte FM Sounds.
Unten: Seit vielen Jahren mein wichtigster Synthesizer -Das PPG 300 Modularsystem. Bisher gab es  keine Produktion und kein Album, ohne dieses phantastisch klingende Monster
So, das wars erstmal von hier. Ich hab ja schließlich grad Urlaub und möchte nicht ständig am Rechner hängen.
Der Moog Modular ist ganz klar State of the Art -die Referenz schlechthin.
So, jetzt noch gut 2 Stunden arbeiten und dann hab ich endlich meine wohlverdienten drei Wochen URLAUB!
Hier sind die Bilder der Elektro-Kartell-Lounge #37 vom vergangenen Wochenende. Endlich mal wieder, so richtig schön relaxed,  unter freiem Himmel und bei herrlichstem Sonnenschein, chillige Musik gemacht. Hat viel Spaß gemacht.
Der EMU Carnaval erschien um 1997 herum und ist technisch weitgehend baugleich mit Planet Phatt und Orbit 9090V2. Soundmäßig liegt der Schwerpunkt auf Latin-Music, es finden sich massenweise tolle Samples im Speicher, von Latin-Percussion querbeet bis hin zu den typisch lateinamerikanischen Bläsersätzen. Ein paar Samples kommen vorraussichtlich bei den nächsten Toy of the Month im Herbst 2010.
 Moisturizer von Karl Ekdahl (Knas)
Ja, was ist das denn?
Der Ekdahl Moisturizer ist von der Basis her zuerst mal ein Federhall-Gerät, bei dem sich die Hallspiralen jedoch außerhalb befinden. Die Hallfedern sind abnehmbar und werden nur mit Klettband gehalten. So kann man ganz enfach die Hallspiralen direkt “spielen”, ob mit Bogen streichen oder mit Stäbchen oder den Fingern drauf herumklopfen, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Als “normales” Hallgerät eingesetzt, kann man den Klang durch Berühren der Hallspiralen zusätzlich verändern, z. B. abdämpfen oder modulieren.
In der hübschen Kiste steckt aber, neben dem Federhall, noch einiges mehr drin.
Ein Vorverstärker, ein Voltage Controlled Filter (State variable Filter mit Lowpass, Bandpass und Highpass) mit regelbarer Cut-Off.
Ein Knopf für die Resonanz, die ausnahmsweise einmal nicht limitiert ist, um mit den Rückkopplungen zu spielen.Â
Ein Low Frequency Oscillator (Rechteck + Dreieck, regelbare Geschwindigkeit).
Der Moisturizer ist Mono ausgelegt.
Er hat auf der Rückseite jede Menge Anschlüsse, u. a. auch Eingänge für externe CV, Expression-Pedal, LFO Out, usw.
Hier gehts zur Website von Knas
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